23.01.2012

YOG brachten Gold für Tirol

Zum Abschluss der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele(YOG) zieht die Tirol Werbung eine positive Bilanz. Der größte Sport- und Kulturevent für Jugendliche weltweit hat die Wintersportregion Nummer eins der Alpen in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit gerückt. Hunderte Medienvertreter berichteten vor Ort und sendeten traumhafte Bilder vom verschneiten Tirol um den Globus. Die Touristiker jubelten über volle Häuser im sonst mäßig gebuchten Jänner.

Aller guten Dinge sind drei: Die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in Tirol, die zugleich die dritten Olympischen Winterspiele im Herz der Alpen darstellen, wurden zum sensationellen Erfolg für die Gastgeberregion. Zehntausende begeisterte Besucher bejubelten die weltbesten Nachwuchsathleten, die von 13. bis 22. Jänner 2012 in Innsbruck, Seefeld und dem Kühtai um die begehrten Medaillen kämpften. Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, war vom Olympischen Geist, der in dieser Woche ganz Tirol erfasste, begeistert: „Bei dieser Weltpremiere, den ersten Olympischen Spielen für die Jugend, bewies Tirol wieder seine Rolle als perfekter Gastgeber, nachdem schon zwei Mal das Olympische Feuer in Innsbruck gebrannt hatte. Nicht nur die Mitarbeiter des Organisationskomitees, die zahlreichen Volunteers und die Athleten aus aller Welt waren mit Begeisterung dabei, auch die Bevölkerung ließ sich von Olympia in den Bann ziehen.“
Für Fritz Kraft, Direktor von Innsbruck Tourismus, waren die YOG ein außergewöhnliches Erlebnis: „Das Olympische Feuer ist angekommen und hat uns alle angesteckt.“ Aus touristischer Perspektive seien die Spiele ein grandioser Erfolg für den Austragungsort Innsbruck gewesen, so Kraft: „Am ersten Wochenende, von 12. bis 15. Jänner 2012, war die Stadt ausgebucht, während der laufenden Woche waren wir ebenfalls überdurchschnittlich gut belegt.“ Im sonst mäßig gebuchten Zeitraum Mitte Jänner haben die YOG für volle Betten gesorgt, freut man sich in der Landeshauptstadt. Und viele der über die YOG neu gewonnen Gäste, so Kraft, hätten bereits einen Folgebesuch in Aussicht gestellt.
In der Olympiaregion Seefeld, die neben Innsbruck und dem Kühtai als Austragungsort der YOG fungierte, freut sich TVB-Chef Markus Tschoner über „tolle und beeindruckende Zuschauerzahlen“ sowie neue Infrastruktur dank Olympia: „Mit der YOG konnten wir einmal mehr unsere Kompetenz in Sachen nordischer Wintersport unterstreichen und einer breiten Weltöffentlichkeit unter Beweis stellen. Für die Bewerbe wurde Infrastruktur für den Biathlon- und Skisprungsport geschaffen, die in der Folge auch touristisch nutzbar bleibt.“ Neben den YOG beherbergte Seefeld auch den 75. Kongress des Weltverbandes der Sportjournalisten (AIPS). Diese vier Tage dauernde Parallelveranstaltung brachte der Olympiaregion zusätzliche Gäste in Form von rund 270 Sportreportern aus aller Welt, für die das nordische Zentrum Tirols nun ebenfalls ein Begriff ist. Noch sei es zu früh, so Tschoner, um genaue Zahlen zum Nächtigungsplus während der YOG sowie dem AIPS-Kongress zu nennen, aber eins stehe bereits fest: „Die Stimmung im Ort war toll, der Funke ist übergesprungen.“
Mehr als 700 Journalisten berichteten während der YOG aus Tirol und lieferten damit traumhafte Winterbilder aus dem Herz der Alpen in Millionen Haushalte weltweit. Für das Image Tirols als junges, zukunftsorientiertes Urlaubsland eine unbezahlbare Werbung, die noch lange nachwirken wird, ist Josef Margreiter überzeugt: „Durch die sportlichen Erfolge der ausländischen Athleten, fanden die YOG sehr starken Niederschlag in internationalen Medien, die Bilder vom verschneiten Tirol in die Welt trugen.“ Die Verbindung Tirol und Olympische Spiele, die mit den YOG ihre dritte, höchst erfolgreiche Auflage erlebte, soll auch künftig gepflegt werden, verriet Margreiter zum Abschluss der Großveranstaltung: „Wir wollen auch künftig bei Olympischen Spielen präsent sein und Tirol in Szene setzen.“

 

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